Fünf Jahre nach der Ahrtalflut sieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weiterhin erheblichen Handlungsbedarf beim Schutz vor Starkregen und Hochwasser. Einer vom Verband beauftragten repräsentativen Civey-Umfrage zufolge fühlen sich 44,5 Prozent der Befragten an ihrem Wohnort nicht ausreichend geschützt. Lediglich 35,7 Prozent halten Bund, Länder und Kommunen für ausreichend auf Hochwasserereignisse vorbereitet.
„Die breite Unzufriedenheit mit dem Stand des Hochwasserschutzes ist vor dem Hintergrund des Jahrestags der Ahrtal-Katastrophe ein Weckruf an die Politik“, erklärte BUND-Geschäftsführerin Politik, Verena Graichen. Bund, Länder und Kommunen müssten den Schutz vor Starkregen und Hochwasser stärker in den Fokus rücken. Notwendig seien „kluge Entscheidungen für ökologischen Hochwasserschutz“. Mit naturbasierten Lösungen könne Wasser bereits in den Einzugsgebieten zurückgehalten werden. Zudem bräuchten Flüsse ausreichend Raum für Überschwemmungen, ohne Schäden zu verursachen.
Die Umfrage zeigt deutliche regionale Unterschiede. Erfahren Sie mehr darüber..........




