Für kommunale Klimaanpassung in NRW gibt es weitere 34 Mio. Euro

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen unterstützt Städte und Gemeinden beim Umgang mit den Folgen der Klimakrise und stockt den Förderaufruf „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ um weitere 34,2 Mio. Euro aus Landes- und EU-Mitteln im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 auf. Für größere Vorhaben ab 200.000 Euro stehen in der vierten Einreichungsrunde des Wettbewerbsverfahrens 21,1 Mio. Euro bereit, teilte das Landesumweltministerium mit.

Zusätzlich wird erstmals eine Richtlinienförderung für kleinere Vorhaben unter 200.000 Euro angeboten, für die 13,1 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Der Aufruf richtet sich vorrangig an Kommunen, teilnahmeberechtigt sind zudem Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Kammern, Vereine und Stiftungen. Umweltminister Oliver Krischer (Grüne) erklärte, Klimaanpassung sei Daseinsvorsorge: „Mit den zusätzlichen Mitteln geben wir Kommunen die Möglichkeit, gezielt vorzusorgen – von Verschattungsmaßnahmen auf Schulhöfen bis zur Entsiegelung von Flächen oder der Errichtung von Retentionsflächen.“

Für den Wettbewerb gilt nach Angaben des Ministeriums weiterhin das zweistufige Verfahren. Antragstellende müssen ihre Betroffenheit von den Folgen des Klimawandels nachweisen und die Wirksamkeit des Vorhabens erläutern. Erfahren Sie mehr.........

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