Die Stadtverordnetenversammlung von Potsdam hat Änderungssatzungen zur Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungssatzung für das Jahr 2025 und somit neue Gebühren beschlossen. Im Ergebnis steigen die Trink- und Schmutzwassergebühren im kommenden Jahr um 11,3 Prozent. Wie die Landeshauptstadt mitteilte, hatte die Verwaltung den ursprünglich vorgelegten Vorschlag aufgrund der politischen Diskussion zu den beiden Satzungen geändert. Die dem Beschluss zu Grunde liegende Gebührenkalkulationen umfasse nunmehr nur das Jahr 2025 – und nicht zwei Jahre, sodass eine stufenweise Anpassung der Gebühren möglich wäre.
Zudem werde die Landeshauptstadt ein zusätzliches Gutachten beauftragen, das das vorliegende und zukünftige Entgeltbegehren der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) überprüft, die von der Stadt mit der Durchführung der Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung beauftragt ist. Auf Grundlage des Gutachtens sollen dann bis zum Sommer 2025 erneute Satzungen zur Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigung für die Jahre 2026 und 2027 vorgelegt werden können. Gegebenenfalls müssten diese dann aber auch eintretende Defizite einer unzureichenden Kalkulation für das Jahr 2025 berücksichtigen – und somit eine deutlich Gebührensteigerung mit sich bringen.
Nach dem Beschluss liegen die Trinkwassergebühren nun für 2025 bei 2,44 Euro pro m³ (Mengengebühr) bei gleichzeitiger Anpassung der Grundgebühren. Die Gebühren für Abwasserbeseitigung betragen für 2025 nun 4,74 Euro pro m³ bei gleichzeitiger Anpassung der Grundgebühren. Die Erhöhung der Gebühren sei nun nötig, nachdem sie zwölf Jahre lang nahezu konstant waren




