Genehmigung einer WEA auf Klärwerksgelände Kleve-Salmorth stößt auf Widerstand

NABU NRW hat aus Vogelschutzgründen Klage eingereicht

Die Ende 2023 erfolgte Genehmigung für die Errichtung einer Windenergieanlage (WEA) auf dem Klärwerksgelände Kleve-Salmorth durch die Bezirksregierung Düsseldorf stößt auf Widerstand, da das geplante Bauvorhaben inmitten eines Vogelschutzgebietes liegt. Der NABU NRW hat vor dem Verwaltungsgericht eine Klage eingereicht. Die Stadt Kleve und die Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK) rechnen allerdings damit, dass die Genehmigung der Überprüfung durch das OVG Münster standhält, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Stadt und der USK.

Sie berichten, dass mit Festlegung des Vogelschutzgebietes im Jahr 1983 das Klärwerksgelände, das 1974 im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge errichtet wurde, explizit aus dem Vogelschutzgebiet herausgenommen worden sei. Das sei vor dem Hintergrund geschehen, sich weiter den Entwicklungen des Abwasserrechts im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge und Gefahrenabwehr anpassen zu können.

Zudem stehe der Aussage des NABU, „der NABU sei nicht gegen Windräder, aber die Stadt Kleve wolle das Windrad am schlechtesten Standort errichten, den man sich aus Artenschutzgründen denken kann“, das ausgiebige Genehmigungsverfahren mit den entsprechenden artenschutzfachlichen Überprüfungen und Schutzgüterabwägungen der Bezirksregierung Düsseldorf gegenüber.

Erfahren Sie, was die Stadt Kleve und die USK den Vorwürfen weiter entgegnen........

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