Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Deutschland fordert einen besseren Schutz der Gewässer. Der Handlungsdruck ist in Sachsen seit Jahren sichtbar, heißt es in einer Mitteilung des Umweltverbandes. Nur rund sieben Prozent der Fließgewässer in Sachsen befinden sich in einem guten ökologischen Zustand, so der BUND. Gleichzeitig scheitere die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) immer wieder an denselben Hürden: fehlende Flächen, zu wenig Personal, geringe kommunale Spielräume und eine unzureichende Finanzierung.
Auch der Freistaat selbst habe den Handlungsbedarf benannt, betont der BUND-Landesverband. Im Handlungsprogramm „Zukunft Wasser für Sachsen“ wird für die kommenden zehn Jahre ein Investitionsbedarf von rund 1,6 Milliarden Euro beschrieben. Damit die vorhandenen Potenziale tatsächlich genutzt werden können, brauche es jetzt konkrete politische Entscheidungen und verlässliche Strukturen....




