Der Ausbau der niederbayerischen Donau und damit verbunden der Ausbau des Hochwasserschutzes darf sich aus Sicht von Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) nicht verzögern. Dabei sieht er auch den Bund in der Pflicht. Beim größten Hochwasserschutzprojekt Bayerns solle der Grundschutz für ein 100-jährliches Hochwasserereignis schnellstmöglich hergestellt werden, betonte der Minister. So werde der Freistaat zum Schutz der Menschen in der Region mehrere hundert Millionen Euro in den Hochwasserschutz investieren. Der Bund müsse sicherstellen, dass auch im zweiten Bauabschnitt die bisherige Dynamik beim Ausbau bestehen bleibe.
Hintergrund ist laut einer Mitteilung des Umweltministeriums das laufende Planfeststellungsverfahren für den Teilabschnitt 2 des Projekts „Ausbau der Wasserstraße und Verbesserung des Hochwasserschutzes Straubing – Vilshofen". Planfeststellungsbehörde ist die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) des Bundes. Der für den endgültigen Ausbau erforderliche Planfeststellungsbeschluss könne noch nicht fertiggestellt werden, da eine Stellungnahme der EU-Kommission fehle, zitiert das Ministerium die GDWS. Die bisherigen Planungen gingen von einem Planfeststellungsbeschluss im 2. Halbjahr 2025 aus. Hier geht es weiter.........




