Grüne wollen Moorwiedervernässung als Ziel im Wasserhaushaltsgesetz verankern

Fokus auf Wasserrückhalt und Paludikultur

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert, den Wasserrückhalt in der Landschaft und die Wiedervernässung von Mooren stärker gesetzlich zu verankern. In einem Antrag mit dem Titel „Wasserrückhalt und Resilienz stärken – Einkommensperspektiven für Landwirte schaffen und Moorschutzverfahren beschleunigen“ spricht sich die Fraktion dafür aus, im Wasserhaushaltsgesetz (WHG) das Ziel einer jährlichen Wiedervernässung von 50.000 ha entwässerter Moorflächen für ein resilientes Wassermanagement festzuschreiben.

Zudem soll der Schutz und die Wiedervernässung organischer Böden, insbesondere von Mooren, als eigenständiges wasserwirtschaftliches Ziel in das WHG aufgenommen werden. Ferner soll klargestellt werden, dass Maßnahmen zur ökologischen Verbesserung oder zur Wiederherstellung natürlicher Wasserverhältnisse, etwa die Vernässung von Böden, nicht als nachteiliger Eingriff gelten.

Nach Auffassung der Grünen sollen Land- und Forstwirte dabei unterstützt werden, sich auf zunehmende Dürren und Trockenperioden einzustellen und gleichzeitig wirtschaftliche Perspektiven für eine nasse Moornutzung zu erhalten. Ziel sei es, bis 2045 jährlich 50.000 ha Moorflächen wiederzuvernässen und dauerhaft nass zu bewirtschaften. Lesen Sie mehr...........

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