Grundwasseranstieg im Raum Rheinau kein lokales Phänomen

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Die seit 2017 beobachteten steigenden Grundwasserstände entlang des Oberrheins sind nach Einschätzung der Fachbehörden kein lokales Phänomen im Raum Rheinau. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilte, werden vergleichbare Entwicklungen im gesamten staugeregelten Rheinabschnitt – auch auf französischer Seite – festgestellt. Über den aktuellen Stand der Untersuchungen informierte das RP nun Vertreter der Städte Kehl und Rheinau sowie Fachleute des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) Oberrhein und des Landratsamts Ortenaukreis.

Zur Ursachenforschung hatte das RP eine Expertengruppe eingerichtet, an der u.a. die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW), das Landratsamt Ortenaukreis und das WSA beteiligt sind. Unterstützt wurde die Gruppe zudem vom Landeserdbebendienst des RP. Bei dem Termin wurden die bisherigen Messkampagnen am Rhein und an den Rheinseitengewässern vorgestellt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen schließen die Experten aus, dass die Alterung der Rheinseitendämme die Ursache für die Grundwasseranstiege ist, berichtet das Regierungspräsidium. Die Anstiege seien in allen Stauhaltungen zeitgleich und in ähnlicher Weise aufgetreten, obwohl die Dämme zwischen 1928 und 1977 errichtet wurden. Hier geht es weiter.........

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