Günther: Bei Wasserversorgung geht es in Zukunft um ausreichende Mengen

Sachsens Umweltminister kündigt Grundsatzkonzeption Wasserversorgung 2030 an

Bei der Wasserversorgung wird es künftig vermehrt darum gehen, ausreichende Mengen zur Verfügung stellen zu können. Das erklärte Sachsens Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) Anfang Mai im Sächsischen Landtag aus Anlass der Debatte zu einem Antrag der Koalitionsfraktionen. Der Minister kündigte an, in Kürze eine Grundsatzkonzeption Wasserversorgung 2030 als Handlungsleitfaden für künftige wasserwirtschaftliche Entscheidungen vorzulegen.

Sei in den letzten Jahrzehnten vor allem darüber gesprochen worden, wie angesichts von Umweltverschmutzung die Qualität von Trinkwasser gesichert werden könne, hätten drei historische Dürrejahre  eine neue Situation geschaffen. Thema sei nun, ob in einer Region überhaupt ausreichende Mengen an Wasser vorhanden sind, sagte der Minister.

Standortentscheidungen würden schon jetzt von der ausreichenden Verfügbarkeit von Wasser abhängig gemacht. Gleichzeitig erforderten Starkregen und Hochwasser, die gehäuft auftreten, Reaktionen auch seitens der Wasserwirtschaft. Hinzu kommen Günther zufolge die Folgen der Klimakrise und des Braunkohlenbergbaus, der schwer gestörte Wasserhaushalte hinterlassen habe. „Hier sind elementare Reparaturarbeiten nötig“, sagte der Minister.

Günther erläuterte zudem, dass auch die Wasserversorger vor Ort ihre Konzepte an die klimatischen und demografischen Herausforderungen anpassen müssten. Es gelte für die Aufgabenträger, die öffentliche Wasserversorgung als Kernaufgabe der Daseinsvorsorge auch in Zukunft nachhaltig, mit hoher Sicherheit und Qualität erfüllen zu können....

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