Hamburg fördert effizienten Umgang mit Regenwasser auf Privatgrundstücken

In Hamburg gibt es ein neues Förderprogramm für den effizienten Umgang mit Regenwasser auf Privatgrundstücken. Zusätzlich zur Förderung von Regenwasserzisternen, die laut einer Mitteilung der Umweltbehörde bereits im vergangenen Jahr initiiert und sehr gut angenommen wurde, können nun auch Flächen für die Regenwasserversickerung gestaltet oder versiegelte Flächen von Beton und Asphalt befreit werden. Dafür können Grundstückseigentümer, aber auch Eigentümergemeinschaften, Unternehmen, Vereine und gemeinnützige Organisationen, einen finanziellen Zuschuss in Höhe von 30 bis 50 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten.

Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) erklärte: „Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels ist für uns alle eine große Herausforderung. Ob Hitze und Dürre oder Starkregen: Wir müssen die notwendigen Vorkehrungen treffen und unser Wassermanagement umstellen.“ Damit auch auf privaten Grundstücken die Wärmebelastung gemildert, Pflanzen nachhaltig bewässert werden können und auch der Schutz vor zu viel Regenwasser verbessert werden könne, unterstütze die Umweltbehörde die Maßnahmen ab sofort mit dem neuen Förderprogramm. Gleichzeitig können Eigentümer:innen mit der Umgestaltung ihrer Grundstücke sowohl Regenwassergebühren als auch Kosten für Trinkwasser, das dann möglichst nicht mehr zur Bewässerung verwendet werde, einsparen.

 

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