Hamburg Wasser sieht durch die auf EU-Ebene verabschiedeten Neufassung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) entscheidende Weichen gestellt und spricht sich bei der Umsetzung für ein Fondsmodell aus. „Die novellierte Richtlinie ist ein Meilenstein für mehr Gewässerschutz und die Eindämmung von Spurenstoffeinträgen in die Gewässer“, erklärte der Geschäftsführer von Hamburg Wasser, Ingo Hannemann. „Sie nimmt endlich erstmals die Hersteller von Produkten mit Problemstoffen in die Pflicht, insbesondere zunächst die Pharma- und Kosmetikindustrie. Sie sollen demnach mindestens 80 Prozent der vollen Kosten für den Ausbau und Betrieb von vierten Reinigungsstufen auf Kläranlagen tragen, die für die Reinigung des Abwasser von Spuren- und Mikroschadstoffen nötig sind.“
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