Hochwasserschutzprojekte an Hunte und Luhe schreiten voran

|
|

Niedersachsen treibt mehrere Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes an Gewässern voran. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) setzt dabei aktuell Projekte an der Hunte und am rechten Luhedeich um, die zugleich ökologische Verbesserungen und eine Anpassung bestehender wasserwirtschaftlicher Anlagen vorsehen. An der Hunte wird das Wehr Hoopen ab Mitte Juli umfassend umgestaltet, heißt es in einer Mitteilung des NWLKN. Die bestehende Wehranlage aus den 1960er Jahren, die aufgrund einer Fallhöhe von fast zwei Metern bislang ein Hindernis für Fische und andere Wasserorganismen darstellt, wird in eine gewässerbreite Sohlengleite mit Raugerinne und Wanderkorridor umgebaut. Damit soll die ökologische Durchgängigkeit entsprechend den Zielen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie verbessert werden.

Gleichzeitig soll das Vorhaben positive Effekte für den Hochwasserschutz haben. Nach Berechnungen des Landesbetriebs sinkt der Wasserstand bei einem statistisch einmal in 100 Jahren auftretenden Hochwasserereignis (HQ100) im Bereich Hoopen um rund zwölf Zentimeter. Möglich wird dies durch zusätzliche Abflussmöglichkeiten über die Mittel- und Hochwasserbermen. Insgesamt investieren Niedersachsen und die EU rund 1,2 Mio. Euro in die Maßnahme.

Auch der Ausbau des rechten Luhedeichs in Winsen schreitet nach Angaben des NLWKN voran. Erfahren Sie mehr..........

Weiterlesen mit

Sie können diesen Artikel nur mit einem gültigen Abonnement und nach erfolgter Anmeldung nutzen. Registrierte Abonnenten können nach Eingabe ihrer E-Mail-Adresse und ihres Passworts auf alle Artikel zugreifen.
- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -