Seit Jahresbeginn haben bereits zahlreiche Wasserversorger in Bayern eine Entgeltanpassung vorgenommen. Das berichtet Rödl & Partner anlässlich der Veröffentlichung des Preis- und Gebührenatlas der Wasserversorgung in Bayern, der 2025 zum fünften Mal aktualisiert wurde. Abseits reiner Entgeltvergleiche lassen sich dabei laut dem Beratungsunternehmen auch dieses Jahr wieder interessante Erkenntnisse zu den Wasserentgelten im Freistaat gewinnen, die Rödl & Partner in zehn Thesen zusammengefasst hat.
1. Die Wasserversorgung in Bayern bleibt kleinteilig
In Bayern gibt es insgesamt 2.056 kommunale Gebietskörperschaften, die sich aus 2.031 kreisangehörigen Gemeinden und 25 kreisfreien Städten zusammensetzen. Die Anzahl der Wasserversorger beläuft sich auf 1.787. Im Verhältnis gesehen versorgt somit in rund 87 Prozent der Fälle ein Versorger mindestens eine bayerische Kommune.
2. Der typische Familienhaushalt muss für Trinkwasser im neuen Jahr erneut tiefer in die Tasche greifen
Im Durchschnitt ist das typfallbasierte Wasserentgelt in Bayern gegenüber dem Vorjahr um 7,57 Prozent gestiegen und beläuft sich damit aktuell auf 360,69 Euro pro Jahr (netto). Erfahren Sie mehr über die weiteren Thesen.......




