Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) untersuchen die Biodiversität und Ökosysteme des Rheins, seiner Nebenflüsse und umliegender Seen in Rheinland-Pfalz. Ziel sei es, den Zustand von Ökosystemen europäischer Wasserwege besser zu verstehen, heißt es in einer Mitteilung des Umweltministeriums Rheinland-Pfalz.
„Mit Hilfe modernster biomolekularer Technologien - Multinomics - möchten wir mit dem EMBL die komplexen Einflüsse verschiedenster Schadstoffe auf die Biodiversität und die Ökosysteme am Rhein erfassen. Unser Ziel ist es, genau zu verstehen, was auf mikrobieller Ebene geschieht, damit wir Schutzmaßnahmen noch gezielter und wissensbasiert anpassen können – eingebettet in einen europäischen Wissenschaftsrahmen. Wir sind zuversichtlich, dabei auch mikrobiellen Aktivitäten zu begegnen, die zum Abbau von Schadstoffen beitragen können“, sagte Klimaschutzministerin Katrin Eder (Grüne). „Von der Artenvielfalt bis zur Trinkwassergewinnung – das Leben spielt sich am Fluss ab und so profitieren alle von einem gesunden Ökosystem Rhein“, erklärte Eder.
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