Bei der Planung von Sanierungs- und Unterhaltungsarbeiten an den sächsischen Stauanlagen gewinnt die Anpassung an den Klimawandel eine immer größere Bedeutung. So startete vor kurzem beispielsweise die Komplexsanierung der Talsperre Lichtenberg. Außerdem wurden an der Talsperre Pirk Sedimente aus dem Stauraum entfernt und die neue Hochwasserentlastung des Hochwasserrückhaltebeckens Göda fertiggestellt, berichtet die Landestalsperrenverwaltung.
Im vergangenen Jahr wurden Investitionen in Höhe von insgesamt rund 117 Mio. Euro getätigt. Das umfasste u.a. den Aus- und Neubau sowie die Unterhaltung und Instandsetzung der wasserwirtschaftlichen Anlagen, die Pflege und naturnahe Entwicklung der sächsischen Fließgewässer I. Ordnung sowie die Beseitigung von Hochwasserschäden und den präventiven Hochwasserschutz. Die Mittel dafür wurden vom Freistaat Sachsen sowie aus verschiedenen Finanzierungsprogrammen des Bundes und der EU bereitgestellt.
Nach dem Weihnachtshochwasser 2023 gab es im Jahr 2024 in Sachsen zwei weitere Hochwasserwarnungen, Ende Mai bzw. Anfang Juni 2024 und im September 2024. „Auch wenn wir hier in Sachsen in diesem Jahr mehrfach Glück gehabt haben, wissen wir, dass auch wir jederzeit mit einem Extremhochwasser rechnen müssen. Deshalb ist allen Verantwortlichen bei uns klar: Die Frage ist nicht ob, sondern wann dies eintritt“, sagte der Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung, Eckehard Bielitz. Deshalb werde auch weiter in den präventiven Hochwasserschutz investiert.
Ein weiteres sehr wichtiges Handlungsfeld sei der Betrieb und die Instandhaltung vorhandener Hochwasserschutzanlagen und anderer wasserwirtschaftlicher Anlagen, denn auch die Anlagen, die direkt nach dem Hochwasser 2002 gebaut wurden, seien mittlerweile zwanzig Jahre alt. Hier geht es weiter.........



