Koalitionsvertrag in Niedersachsen: SPD und Grüne wollen Masterplan Wasser erarbeiten

Nachhaltiges, integriertes Wassermengenmanagement als Daueraufgabe

In Niedersachsen wollen SPD und Grüne bei der Klimafolgenanpassung vorankommen und einen Masterplan Wasser erarbeiten. Die künftigen Koalitionspartner verankern ein nachhaltiges, integriertes Wassermengenmanagement als Daueraufgabe, damit Wasser auch in Zukunft jederzeit in einwandfreier Qualität und ausreichenden Mengen verfügbar ist, heißt es im jetzt für die Legislaturperiode 2022 bis 2027 vorgelegten Koalitionsvertrag. Es bedürfe dafür massiver Investitionen. SPD und Grüne schreiben, dass man weg müsse von einer flächigen Entwässerung, hin zu besserem Wasserrückhalt und Wasserspeicherung in der Landwirtschaft, um die verfügbaren Wasserressourcen landesweit nachhaltig und vorausschauend zu bewirtschaften.

Die Koalitionspartner wollen die Kommunen, Land- und Wasserwirtschaft bei einer vorausschauenden Klimafolgenanpassung mit der Bereitstellung von aktuellen, landesweiten Datengrundlagen unterstützen. Diese könnten für regionale Konzepte zu Wassermanagement und Starkregenvorsorge aufgegriffen und weiterentwickelt werden. Gefördert werden sollen eine konsequente Regenwassernutzung und -versickerung, Dach- und Fassadenbegrünung sowie die Flächenentsiegelung. Damit werde das Konzept der Schwammstadt unterstützt.

Zur Verbesserung und Schonung des Wasserhaushalts planen SPD und Grüne, gemeinsam mit den Flächenbewirtschaftenden die Planungsgrundlagen für eine intelligente, digitale Be- und Entwässerung von Flächen sowie einen Generalplan Siel- und Schöpfbauwerke. Gefördert werden die Wasserwiederverwendung und Pilotprojekte zur Anwendung der 4. Reinigungsstufe, Grundwasseranreicherungen sowie der Bau von Speicherbecken für die landwirtschaftliche Feldberegnung....

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