Das Koblenzer Stadtteil Rauental soll klimaresilienter werden. So startet Ende Februar ein entsprechendes Pilotprojekt zur Quartiersentwicklung. Ziel sei, dort durch neue Bäume für mehr Schatten und kühlere Luft zu sorgen und dadurch auch die Aufenthaltsqualität für die Menschen zu erhöhen. Bei der Wahl der Bäume und Pflanzen werde nicht nur darauf geachtet, dass sie hitze- und trockenresistent sind, sondern auch, dass sie vielen Insekten und Tierarten einen guten Lebensraum bieten, geht aus einer Mitteilung der Stadt Koblenz hervor.
Ein weiterer Fokus des Projektes liege auf der Optimierung des Regenwassermanagements, um Schwammstadt-Ziele zu erreichen und die Kanalisation bei Starkregen zu entlasten. Das anfallende Regenwasser soll gesammelt und unterirdisch gespeichert, anstatt direkt in die Kanalisation geleitet zu werden. Dafür werden die Bäume in unterirdische Wasserspeicherboxen gepflanzt. Diese Art Baumrigolen haben die Funktion, das Regenwasser zu sammeln und während Trockenperioden den Baum mit Wasser zu versorgen. Zudem werden Bereiche durch eine Vergrößerung der Grünfläche entsiegelt.
Ermöglicht werde das Projekt „Klimaresiliente Verkehrsraum- und Quartiersentwicklung Koblenz-Rauental“ durch die Förderung aus dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ des Bundesbauministeriums. Die Förderung für die baulichen Maßnahmen beläuft sich nach Angaben der Stadt auf rund 535.000 Euro.




