Landesdirektion Sachsen genehmigt Hochwasserschutzmaßnahmen an der Seidewitz

Zum besseren Schutz im Hochwasserfall hat die Landesdirektion Sachsen auf Antrag der Landestalsperrenverwaltung die Umgestaltung der Seidewitz in Pirna-Zuschendorf genehmigt. Der Fluss soll auf einer Länge von rund 215 m breiter und tiefer werden und so den Pirnaer Ortsteil besser vor Überflutungen schützen, geht aus einer Mitteilung der Landesdirektion hervor.

„Dass auch ein kleiner Fluss wie die Seidewitz eine extrem zerstörerische Kraft entwickeln kann, mussten die Anwohner von Zuschendorf beim Hochwasser 2002 schon einmal hautnah miterleben. Die nun genehmigten Maßnahmen sind also ein wichtiger Baustein für den Schutz der Menschen vor Ort. Und auch die umliegende Flora und Fauna wird dadurch besser erhalten werden können“, so die Präsidentin der Landesdirektion, Regina Kraushaar.

Ziel des Vorhabens ist es, die Ortslage Pirna-Zuschendorf im Falle eines Hochwassers der Seidewitz, wie es statistisch alle fünfundzwanzig bis fünfzig Jahre auftritt, zu schützen. Dafür soll der rund 25 km lange Nebenfluss der Gottleuba linksseitig in geschwungenem Verlauf verbreitert und mit einer Niedrigwasserrinne ausgestattet werden. Auch die Sicherung der Fundamente der rechts- und linksseitigen Stützmauern und der Brücke Liebstädter Straße ist vorgesehen. Teilweise soll die neu gestaltete Böschung mit Wasserbausteinen versehen und begrünt werden.

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