Die Regierung von Unterfranken hat die Raumverträglichkeitsprüfung für das geplante Gipsbergwerk der Knauf Gips KG in der Altertheimer Mulde im Landkreis Würzburg abgeschlossen und das Vorhaben unter umfangreichen Maßgaben als raumverträglich bewertet. Das Bergwerk soll über einen Zeitraum von rund 50 Jahren bis zu einer Mio. Tonnen Gips pro Jahr fördern und liegt im Südwesten des geplanten Trinkwasserschutzgebiets für die Zeller Quellen, die für die Trinkwasserversorgung der Stadt Würzburg von zentraler Bedeutung sind. Der geplante Abbaubereich umfasst laut einer Mitteilung der Regierung rund zehn Prozent des etwa 66 km² großen Trinkwassereinzugsgebiets. Betroffen sind zudem die Trinkwasserversorgungen der Gemeinden Altertheim und Waldbrunn.
Nach einer vierjährigen fachlichen Prüfung, an der auch das Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg, das Landesamt für Umwelt, das Bergamt Nordbayern sowie die betroffenen Wasserversorger beteiligt waren, kommt die Regierung zu dem Ergebnis, dass bei Umsetzung strenger Vorgaben zum Grund- und Trinkwasserschutz kein unkalkulierbares Risiko für die öffentliche Trinkwasserversorgung bestehe. Ein Restrisiko verbleibe zwar, werde jedoch als beherrschbar eingestuft.
Vorgesehen sind technische Maßnahmen zum Erhalt der Trennschicht zwischen Grundwasserleiter und Bergwerk sowie zur Begrenzung von Wasserzutritten. Knauf wurde zudem verpflichtet, den Betrieb anzupassen oder gegebenenfalls vorzeitig einzustellen. Hier geht es weiter...........




