Landesverband Erneuerbare Energien NRW: Wasserkraftausbau zum Erliegen gekommen

Im vergangenen Jahr in NRW nur ein kleines Wasserrad reaktiviert

Der Landesverband Erneuerbare Energien (LEE) NRW sieht den Ausbau der Wasserkraft zur Stromerzeugung derzeit faktisch zum Erliegen gekommen. Im vergangenen Jahr sei landesweit kein einziges herkömmliches Wasserkraftwerk neu in Betrieb gegangen, heißt es in einer Mitteilung des LEE NRW von Ende Februar. Lediglich in Düren hätten die dortigen Stadtwerke ein kleines Wasserrad mit einer Kleinstleistung von 26 Kilowatt nach zwölfjährigem Stillstand offiziell reaktiviert, wie eine vom LEE NRW vorgenommene Auswertung des Marktstammdatenregisters zeige. In allen fünf Regierungsbezirken habe es auch keine einzige, öffentlich bekannt gewordene Genehmigung für eine neue Anlage gegeben.

Zum zweiten Mal in Folge sei der Ausbau der Wasserkraft in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr komplett zum Erliegen gekommen. Damit werde das Potenzial dieses ältesten regenerativen Energieträgers weiterhin unzureichend genutzt.

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