Bereits in den ersten zwölf Monaten hat im Rahmen des Hochwasser-Checks über die Hälfte der bayerischen Kommunen ein konkretes Gesprächsangebot erhalten. Seit einem Jahr informieren und sensibilisieren die Wasserwirtschaftsämter im Rahmen des Hochwasser-Checks alle bayerischen Städte und Gemeinden zum Umgang mit Wassergefahren und beraten individuell zu Handlungsfeldern und geeigneten Vorsorgemaßnahmen, heißt es in einer Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU). Ziel ist es den Angaben zufolge, jede bayerische Kommune mindestens einmal alle sechs Jahre zu beraten.
Das im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums entwickelte integrale Beratungsangebot des Hochwasser-Checks, das Anfang August 2024 bayernweit startete, richte sich an alle 2.056 Kommunen. Das LfU betont, dass vom integralen Konzept des Hochwasser-Checks auch Städte und Gemeinden, die weit entfernt von großen Gewässern und außerhalb der definierten Risikogebiete liegen, profitieren könnten. Der Hochwasser-Check nehme neben Flusshochwasser auch weitere Wassergefahren in den Fokus, etwa Oberflächenabfluss infolge von Starkregen.
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