Der Wassertechnologie- und Pumpenhersteller Grundfos warnt in einem neuen Strategiepapier vor wachsenden Belastungen für Wasserressourcen und Energienetze durch den Ausbau von Rechenzentren und KI-Anwendungen in Europa. Demnach könnte der Strombedarf von Rechenzentren in der EU bis 2030 von derzeit rund drei auf bis zu neun Prozent des Gesamtstromverbrauchs steigen. Neben dem Energiebedarf rücke dabei zunehmend auch der Wasserverbrauch für Kühlung und Betrieb der Anlagen in den Fokus.
In dem Papier „Scale and Secure: Powering Europe’s Digital Sovereignty“ fordert Grundfos eine stärkere Verknüpfung von Wasser- und Energiepolitik. Wasserverbrauch und Wassereffizienz müssten stärker in Leistungsstandards und regulatorische Vorgaben für Rechenzentren integriert werden. Zudem plädiert das Unternehmen für verpflichtende Transparenz bei Strom- und Wassereffizienzkennzahlen sowie für schnellere Genehmigungsverfahren für besonders ressourceneffiziente Anlagen.
Weitere Empfehlungen betreffen finanzielle Anreize zur Modernisierung bestehender Rechenzentren sowie Investitionen in Wasserwiederaufbereitung und Wärmerückgewinnung. Nach Ansicht von Grundfos kann die EU ihre regulatorische Rolle nutzen, um Effizienz bei Wasser- und Energieverbrauch zu einem Wettbewerbsvorteil im globalen KI- und Cloudmarkt zu machen. Hier geht es weiter.........




