Mit Blick auf das vergangene hydrologische Jahr zieht Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) eine gemischte Bilanz. Zwar habe sich die Dürre im Oberboden aufgelöst, der Gesamtboden sei in großen Teilen des Landes aber immer noch zu trocken. Den Gewässern des Landes fehle es ebenfalls an Wasser. „Aktuell liegen die Wasserstände an zwei Dritteln der Pegel des Landes unterhalb des mittleren Wasserstandes, was an den geringen Niederschlägen im November und Dezember, aber auch bedingt durch die gestiegenen Lufttemperaturen an einer höheren Verdunstungsrate liegt“, erklärte Backhaus vor Weihnachten.
Der Schweriner See liegt laut einer Mitteilung des Landesumweltministeriums leicht, die Mecklenburger Oberseen deutlich unter dem aktuellen Bewirtschaftungsziel. Um diesem Trend etwas entgegenzuwirken, werden die Abgaben in die Fließgewässer durch Bewirtschaftungsmaßnahmen bereits gedrosselt. „Aus hydrologischer Sicht wären ergiebige Winterniederschläge zur Auffüllung der Oberflächen- und Grundwasserspeicher notwendig. Der November und Dezember konnten bisher dazu nur wenig beitragen“, so der Minister. Hier geht es weiter.........




