Nach Saarwellingen setzt auch Homburg auf Abwasserwärme

Im Saarland setzt nach der Gemeinde Saarwellingen nun auch die Kreis- und Universitätsstadt Homburg auf Abwasser als Wärmequelle. Wie die Stadt Ende Dezember mitteilte, soll dies neben der Gewinnung elektrischer Energie aus Windkraft und Photovoltaik künftig auch innovativer Bestandteil einer sicheren Energie- und Wärmeversorgung sein. Dafür sorge der Eigenbetrieb Stadtentwässerung der Kreisstadt Homburg (SeH), der sich bereits seit längerem mit der Thematik beschäftige. Nun beginnen die technisch erforderlichen Messungen für die Umsetzung des Projektes.

Der Werkleiter der Stadtentwässerung, Martin Orschekowsk, erklärte: „Das Vorhaben steht im Zusammenhang mit der kommunalen Wärmeplanung und bildet im Prinzip einen Baustein dessen ab.“ Die Quelle Abwasser biete insbesondere im urbanen Raum ein erhebliches Potenzial. Abwasserwärme sei CO2-frei, nur der Strom für die Wärmepumpe müsse berücksichtigt werden. Die so erzeugte Wärme, gemessen in Kilowattstunden, bestehe zu 75 Prozent aus Energie aus Abwasser und nur zu 25 Prozent aus Strom.

Im Bereich der Stadt Homburg soll in einer ersten Projektstudie die Effizienz für eine Wärmeenergie-Entnahme aus dem Abwasser zur Beheizung des Rathauskomplexes analysiert werden.

Informieren Sie sich hier über die Messkampagne in Homburg und über das Projekt der Gemeinde Saarwellingen.....

 

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