Warnkette, Katastrophenschutz und Risikobewusstsein: Seit der Flutkatastrophe an der Ahr vor fünf Jahren mit 135 Toten und mehreren hundert Verletzten ist viel passiert, um eine Wiederholung der verheerenden Ereignisse zu verhindern. Die Neuausrichtung des Katastrophenschutzes seitens des Innenministeriums Rheinland-Pfalz geht angesichts zunehmender Extremwetterereignisse noch weiter. In der Regie des Umweltministeriums wurde mit Blick auf Informationen, Vorwarnungen und Warnungen für die Bürger und Kommunen viel verbessert. Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es aber nicht. So mahnt das Landesamt für Umwelt (LfU): „Die Vorhersage solcher Extremereignisse ist weiterhin mit sehr großen Unsicherheiten behaftet.“
An der Ahr wurde mehr natürlicher Rückhalteraum geschaffen, und einige flussnahe Flächen dürfen auch nicht mehr bebaut werden. Gewässerrandstreifen bleiben frei, auch bei kurzfristigen Ablagerungen etwa von Holz. Die Brücken wurden und werden anders wieder aufgebaut - an ihnen hatten sich Unrat, Autos und Gebäudeteile gestaut, was die Katastrophe verschlimmert hatten.(dpa)
Hier lesen Sie weiter: ...




