Im Förderwettbewerb „Grüne Gründungen NRW“ ist die siebte und vorerst letzte Einreichungsrunde gestartet. Damit wollen das Land Nordrhein-Westfalen und die EU junge Unternehmen unterstützen, die Technologien für Klima- und Ressourcenschutz entwickeln. Für die aktuelle Runde stehen rund 3,8 Mio. Euro EU-Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021 bis 2027 zur Verfügung, teilte das Umweltministerium in Düsseldorf mit. Gefördert werden Start-ups mit bis zu 450.000 Euro pro Projekt. Seit dem Start des Wettbewerbs im Jahr 2023 seien bereits knapp 50 Mio. Euro aus EU- und Landesmitteln in entsprechende Vorhaben geflossen.
Förderfähig sind Vorhaben aus den acht Teilmärkten der Umweltwirtschaft. Dazu zählen nach Angaben des Ministeriums unter anderem erneuerbare Energien, Energiespeicherung, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft, Wasserwirtschaft, emissionsarme Mobilität, Umwelttechnik sowie biobasierte Verfahren. Im Fokus der aktuellen Einreichungsrunde stehen insbesondere umweltschonende, ressourceneffiziente und digitale Technologien sowie Biotechnologien.
Die aktuelle Wettbewerbsrunde erfolgt im Rahmen der europäischen STEP-Initiative, mit der die EU die Entwicklung und Skalierung strategisch wichtiger Technologien stärken will. Unterstützt werden sollen Projekte mit hohem Innovations- und Wachstumspotenzial, die zur Entwicklung, Herstellung oder Skalierung kritischer Technologien beitragen oder entsprechende Wertschöpfungsketten in Europa stärken. Über die Auswahl der Vorhaben entscheidet ein unabhängiger Begutachtungsausschuss.
Antragsberechtigt sind Unternehmensneugründungen aus der Umweltwirtschaft im Segment der kleinen und Kleinstunternehmen. Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Vereine, Kammern oder Stiftungen können laut Ministerium als Partner beteiligt werden, etwa um Start-ups bei der Entwicklung von Prototypen zu unterstützen. Projektskizzen können bis zum 30. September bei der Innovationsförderagentur NRW eingereicht werden.




