Neues Regionalbüro fördert natürlichen Klimaschutz in Hessen

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Mit einem Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz beteiligt sich das hessische Umweltministerium am bundesweiten Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK). Hauptaufgaben des Regionalbüros sind die Förderberatung, die Unterstützung bei der Antragstellung, die Vernetzung hessischer Akteure sowie die Initiierung neuer Maßnahmen für natürlichen Klimaschutz, berichtet das Umweltministerium. Herausforderungen werden demnach auf regionaler Ebene identifiziert und Lösungsansätze entwickelt, damit neue Projekte schnell und passgenau auf den Weg gebracht werden können.

Das Programm zielt darauf ab, den Zustand der Ökosysteme zu verbessern. Gefördert werden Maßnahmen wie die Anlage von Grünflächen, Stadtoasen und Pikoparks, die Pflanzung von Bäumen, die naturnahe Gewässerentwicklung und die Renaturierung von Auen, die Anschaffung von landwirtschaftlichen Geräten, Maßnahmen zur Stärkung klimastabiler Wälder, biodiversitätsfördernde Biotope, Entsiegelungsmaßnahmen in Kommunen und der Schutz von Böden, Wildnisflächen, Agroforstsysteme und Hecken sowie die Renaturierung von Mooren.

Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit der natürlichen Lebensräume zu erhöhen, ihre Klimaschutzleistung zu stärken und nachhaltige Praktiken zu etablieren. Durch gesunde Wälder, Böden und Moore werde Wasser in der Landschaft gehalten. Das Regionalbüro fungiert als zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für Kommunen, landwirtschaftliche Betriebe, Naturschutzorganisationen, Unternehmen, Verbände, Flächeneigentümer und weitere Interessierte.

 

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