Niedersachsens Kommunen können jetzt wegen Hochwasserschäden an der öffentlichen Infrastruktur Anträge bei der NBank stellen. Das Land Niedersachsen hat die Hilfen im Kontext des Hochwassers Ende 2023 im Juli mit einer neuen Richtlinie ergänzt, wie die NBank, die Investitions- und Förderbank des Landes, mitteilte.
Die Richtlinie umfasse finanzielle Hilfen für die Beseitigung von Schäden an der öffentlichen Infrastruktur. Kommunen, Real-, Wasser- und Boden- sowie Zweckverbände könnten Anträge im Kundenportal der NBank stellen. Die öffentliche Infrastruktur umfasst nach der Richtlinie unter anderem die städtebauliche, die verkehrliche, die wasser- und abfallwirtschaftliche sowie die soziale Infrastruktur. Kommunen als Antragsteller könnten das Geld entsprechend an Vereine weiterleiten. Das Land übernimmt den Angaben zufolge bis zu 80 Prozent der Ausgaben, bei finanzschwachen Kommunen sind es bis zu 95 Prozent. Eingeplant für die Schadensbeseitigung sind zunächst 18 Millionen Euro. Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2024.




