Novelle zum Landes-Wassergesetz Sachsen-Anhalt laut Eichner auf der Zielgeraden

Mit dem fortschreitenden Klimawandel wachsen auch die Anforderungen an die sachsen-anhaltische Wasserwirtschaft. Darauf hat Umwelt-Staatssekretär Steffen Eichner jetzt beim „Tag der Wasserwirtschaft“ in Magdeburg hingewiesen und in diesem Zusammenhang auf ein laufendes Pilotprojekt des Unterhaltungsverbands Trübengraben im Landkreis Stendal verwiesen, das vom Umweltministerium mit knapp 163.000 Euro gefördert wird. Im Fokus des Vorhabens steht die Reaktivierung und Sanierung von Stauanlagen.

Mit Blick auf die geplante Novelle des Landes-Wassergesetzes betonte der Staatssekretär: „Die Abstimmungen zwischen den Ministerien sind auf der Zielgeraden. Ich bin optimistisch, dass das Kabinett den Gesetzentwurf zeitnah beschließen und in den Landtag einbringen wird. Das Wassermanagement in Sachsen-Anhalt muss zukunftsfest aufgestellt werden, um das Land vor allem gegen extremen Starkregen sowie längere Hitze- und Dürrephasen zu rüsten.“

Die Novelle sieht u. a. vor, dass Wasser künftig im Land verstärkt zurückgehalten wird, um regionale Wasserhaushalte in den Sommermonaten zu stabilisieren. Während an großen Flüssen wie Elbe und Saale weiterhin die ökologische Durchgängigkeit und damit auch der Abfluss großer Wassermassen im Fokus steht, sollen an kleineren Gewässern vor allem Stauanlagen saniert oder neu gebaut werden.

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