Fünf Jahre nach der Hochwasserkatastrophe 2021 setzt Nordrhein-Westfalen beim Hochwasserschutz verstärkt auf eine engere Zusammenarbeit über kommunale, regionale und nationale Grenzen hinweg. Neben dem ersten Regionalpakt für Hochwasserschutz in der Emscher-Lippe-Region vertieft das Land auch die Kooperation mit den Niederlanden. Ziel ist es, Schutzmaßnahmen stärker entlang ganzer Flusseinzugsgebiete zu entwickeln und technische Maßnahmen mit naturnahen Lösungen zu verbinden, berichtet das Umweltministerium.
Als erster regionaler Zusammenschluss auf Grundlage des landesweiten Pakts für Hochwasserschutz wurde demnach der „Regionalpakt für Hochwasserschutz an Emscher und Lippe“ unterzeichnet. Beteiligt sind das Land Nordrhein-Westfalen, Kommunen, Bezirksregierungen sowie Wasserverbände. Das Abkommen soll dazu beitragen, Planungen und Genehmigungen zu beschleunigen, Flächen für Rückhalteräume zu sichern, digitale Werkzeuge für Planung und Warnung auszubauen sowie die Eigenvorsorge zu stärken.
Dem Regionalpakt ist eine Maßnahmenliste mit zunächst 28 Projekten beigefügt. Vorgesehen sind u.a. Vorhaben der Emschergenossenschaft, des Lippeverbands, des Wasserverbands Obere Lippe sowie beteiligter Kommunen. Lesen Sie mehr........




