NRW will bis 2030 mindestens eine TWh Wärme aus Abwasser gewinnen

Grundsatzerklärung von Ministerien, Verbänden und Kommunalvertretern

Nordrhein-Westfalen will zukünftig verstärkt die Abwasserwärme als nachhaltige und treibhausgasfreie Wärmequelle für den Gebäudesektor nutzen. Eine entsprechende Grundsatzvereinbarung haben das Umwelt- sowie das Wirtschaftsministerium NRW, die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) sowie weitere Verbände, darunter der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), sowie Kommunalvertreter heute unterzeichnet. Das teilte die DWA mit. „Mit der im Abwasser enthaltenden Wärme können bis zu 15 Prozent der Gebäude im urbanen Raum in Deutschland wärmetechnisch versorgt werden“, erklärte DWA-Präsident Uli Paetzel bei der Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung.

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