Der BUND Niedersachsen hat gemeinsam mit seinen Partnern das neue Verbundprojekt „OberweserAuen“ zur Renaturierung von Flussauen entlang der Oberweser vorgestellt. Im Rahmen des auf fünf Jahre angelegten Projekts sollen Teile der Weserauen wieder stärker an den Fluss angebunden werden. Wie der BUND Landesverband mitteilt, sind unter anderem der Bau und die Reaktivierung von Flutrinnen vorgesehen, durch die sich Fluss und Auenlandschaft wieder natürlicher verbinden können. Dadurch sollen auentypische Lebensräume wie Auwälder, Feuchtflächen und Stillgewässer neu entstehen oder wiederhergestellt werden. Neben dem Naturschutz soll das Vorhaben auch den natürlichen Hochwasser- und Klimaschutz stärken.
Der BUND Niedersachsen übernimmt die Gesamtkoordination des Projekts und arbeitet dabei mit Naturschutzbehörden und weiteren regionalen Partnern zusammen. Das Vorhaben wird mit den Landkreisen Holzminden in Niedersachsen sowie Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen umgesetzt und gliedert sich in drei Teilprojekte.
Im Teilprojekt „Herrengraben“ in der Gemeinde Kalletal im Kreis Lippe soll ein Weser-Zufluss naturnah entwickelt werden. Das Projekt „Uferteiche Dölme“ in der Samtgemeinde Bevern im Landkreis Holzminden umfasst die Gestaltung einer Flutrinne mit Anschluss an die Weser. In Porta Westfalica im Kreis Minden-Lübbecke steht im Teilprojekt „Modde“ die Reaktivierung einer Flutrinne sowie die Schaffung auentypischer Kleingewässer im Mittelpunkt. Erfahren Sie mehr........




