Die Stadt Potsdam hat alle Bürgerinnen und Bürger zum sparsamen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser aufgerufen. Wie sensibel der Wasserhaushalt in Brandenburg auf Niederschlagsdefizite reagiert, hätten die Trockensommer der vergangenen Jahre deutlich gezeigt, so die Stadt in einer Mitteilung von Anfang August. Bis heute hätten sich die Grundwasserstände trotz des bisher relativ regenreichen Jahres 2023 und insbesondere des regenreichsten Winters 2023/2024 noch nicht erholt. Im Schnitt kann dies bis zu fünf Jahre dauern und auch nur, wenn mehrere regenreiche Jahre folgen.
Durch die vergangenen trockenen Jahre hätten sich viele Bürger entschlossen, einen Brunnen zur Gartenbewässerung bohren zu lassen, um Trinkwasser zu sparen. Dabei wird von vielen nicht bedacht, dass auch die Grundwasserstände durch die Trockenheit der vergangenen Jahre stark gelitten hätten. Dementsprechend sei ein sparsamer Umgang mit Wasser erforderlich, unabhängig davon, ob es aus der Leitung oder aus einem Brunnen kommt. Insbesondere sollte das intensive Bewässern von Rasenflächen überdacht werden. Zu empfehlen sei unter anderem, Regenwasser zu sammeln und damit gießen und die Böden so bearbeiten, dass die Speicherfähigkeit von Wasser sich verbessert, etwa durch Gründüngung, Fruchtwechsel und Bodenbedeckung.




