Im Kreis Borken ist das DIWA-Teilprojekt „Wasserrückhalt im Grenzgebiet“ gestartet worden, in dem Wasserwirtschaft und Landwirtschaft ihre Kräfte für effektiven Wasserrückhalt vereinen möchten. Das Ziel der nun gestarteten Projektphase bestehe darin, gezielte Maßnahmen zur Rückhaltung von Wasser in der Landschaft umzusetzen und einen gemeinsamen Lernprozess zu fördern, teilte der Kreis Ende März mit. Dadurch möchten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst optimal auf längere Trocken- und Hitzeperioden vorbereiten.
Neben der praktischen Umsetzung kleinräumiger Maßnahmen stehe der grenzüberschreitende Austausch mit den niederländischen Projektpartnern im Mittelpunkt. Dabei sollten gemeinsam mit engagierten Landwirtinnen und Landwirten beidseits der Grenze zukunftsfähige Lösungen zum Wasserrückhalt entwickelt werden. In diesem Zusammenhang sei beispielsweise die Erprobung von steuerbaren Drainageschächten oder die Nutzung von kleinen Stauen in Entwässerungsgräben denkbar.
„DIWA“ (Drought Strategies in Water Management) ist den Angaben zufolge ein grenzüberschreitendes Projekt zur Bewältigung von Trockenheitsperioden. Ziel des Projektes ist es, Lösungen zu entwickeln, um längere Trockenperioden besser bewältigen zu können. Das Projekt mit einem Budget von über 6,5 Millionen Euro läuft von 2024 bis 2027 und werde von zehn Partnern aus Deutschland und den Niederlanden getragen. Es ist Teil des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland und wird von der Europäischen Union und von NRW, dem Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung sowie den Provinzen Gelderland und Overijssel finanziell unterstützt.




