Das rheinland-pfälzische Umweltministerium fördert Kläranlagenprojekte in Treis und Boppard mit zusammen über 5,2 Mio. Euro. Für die Umstellung der Kläranlage in Treis auf Schlammfaulung überreichte Umwelt- und Klimaschutzstaatssekretär Erwin Manz dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Cochem, Wolfgang Lambertz (CDU), einen Förderbescheid über 3.666.200 Euro, davon 2.212.400 Euro als Darlehen und 1.453.800 Euro als Zuschuss.
Zur Behandlung des Schlamms nutzt die Kläranlage Treis bisher die aerobe Schlammstabilisierung. Die Schlammfaulung, auf die der Betrieb der Kläranlage Treis nun umgestellt werde, erfordere im Gegensatz dazu keine Belüftung, was den Stromverbrauch der Kläranlage deutlich reduziere. Zudem werde das bei der Schlammfaulung entstehende Gas in einem Blockheizkraftwerk verstromt und der erzeugte Strom auf der Kläranlage verbraucht. Die entstehende Abwärme werde zur Beheizung des Faulbehälters genutzt, etwaige Überschüsse zur Beheizung des Betriebsgebäudes. Die Umstellung auf die Schlammfaulung ermögliche es der Kläranlage außerdem, mit zeitweise auftretenden Spitzenbelastungen besser umzugehen.
Dieser Förderbescheid folgt auf ein Darlehen in Höhe von 526.600 Euro, das der Verbandsgemeinde Cochem für die Erneuerung der Schlammentwässerung in der Kläranlage Treis zur Verfügung gestellt worden war. Die Investitionskosten für die Umstellung auf Schlammfaulung betragen knapp sieben Mio. Euro. Hier geht es weiter.........




