Sachsen-Anhalt fördert Renaturierung des Flutgrabens im Hecklinger Ortsteil Groß Börnecke

Ein stark zugewachsener und vernachlässigter Flutgraben im Hecklinger Ortsteil Groß Börnecke wird in den kommenden Monaten zu einem attraktiven Habitat für heimische Tier- und Pflanzenarten umgestaltet. Finanziert wird das Projekt des Unterhaltungsverbands Untere Bode über die Artensofortförderung des Umweltministeriums Sachsen-Anhalt. Wie dieses berichtet, hat Umweltminister Prof. Armin Willingmann (SPD) dem Verband dafür jetzt einen Zuwendungsbescheid über 158.757 Euro überreicht.

Der Flutgraben in Groß Börnecke soll auf einer Länge von 380 m einen natürlichen Wasserlauf erhalten. Hierfür müssen die zugewachsenen Uferbereiche gelichtet und gesäubert werden. Geplant sei auch ein Bewirtschaftungsstreifen in Form einer Insektenwiese. Invasive Arten wie Eschenblättriger Ahorn und Japanischer Knöterich, die sich entlang des Flutgrabens ausgebreitet haben, sollen im Zuge der Arbeiten beseitigt werden.

Im Jahr 2023 hat das Umweltministerium bereits 61 Naturschutzprojekte mit einem Gesamtvolumen von 2,8 Mio. Euro bewilligt. Insgesamt stehen im laufenden Jahr 3,5 Mio. Euro für Projekte der Artensofortförderung zur Verfügung. Ausgewählt werden Projekte, die einen besonders hohen ökologischen Nutzen haben und bis Jahresende umsetzbar sind. Dazu gehört beispielsweise auch die naturnahe Gewässerbepflanzung am Sandbeiendorfer Tanger (Landkreis Börde).

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