Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat der Stadt Leipzig Fördermittel in Höhe von 5,92 Mio. Euro für den letzten Teilbauabschnitt (3.2) der Offenlegung des Elstermühlgrabens bewilligt. Mit den Geldern kann nun auch der letzte Gewässerteilbauabschnitt zwischen Elsterstraße und Lessingstraße geöffnet werden. Das Gesamtvorhaben soll bis 2027 abgeschlossen sein. Die Mittel entstammen dem Förderprogramm Gewässer/Hochwasserschutz 2018 des sächsischen Umweltministeriums, teilte dieses mit.
Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) erklärte: „Leipzig ist eine Stadt am Wasser. Das war lange Zeit nicht erlebbar. Leipzig hat seine Wasserläufe in den letzten Jahrzehnten Stück für Stück wieder ans Licht geholt. Die weitere Öffnung des Elstermühlgrabens ist eine gute Nachricht für die Stadt und die Menschen. Außerdem verbessern wir damit deutlich den Hochwasserschutz. Flanieren, Bootfahren, ausruhen am Ufer – all das wird jetzt wieder möglich.“ Zudem sei ein offenes Gewässer ökologisch viel wertvoller als ein verrohrtes.
Im Rahmen des nun geförderten letzten Teilbauabschnitts 3.2 wird im Elstermühlgraben zwischen der Elster- und der Lessingstraße auf einer Länge von etwa 115 m die alte Verrohrung entfernt, berichtet das Umweltministerium. So wird Platz für ein neues, offenes Grabenprofil geschaffen.
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