Sanierung des Brodaer Elbdeichs beendet

Die Sanierung des Brodaer Elbdeichs bei Dömitz in Mecklenburg-Vorpommern ist abgeschlossen. „Mit der Fertigstellung der Deichbaumaßnahme haben wir die Umsetzung des neuen Hochwasserschutzkonzeptes des Landes M-V abgeschlossen“, erklärte Umweltminister Till Backhaus (SPD).

Der Brodaer Deich befindet sich im Raum Dömitz und verläuft vom Höhenrücken des Rüterberger Forstes auf einer Länge von etwa einem km parallel zur B195 bis zum Straßendamm der Elbbrücke B191, berichtet das Landesumweltministerium. Im betreffenden Deichabschnitt zwischen Wittenberge und Geesthacht wurde der Deich auf Grundlage des aktuellen Bemessungshochwassers erhöht und ertüchtigt und u.a. Spundwände eingebracht.

Die Maßnahme wird als Verbundprojekt mit dem Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe realisiert. Im Zuge der Maßnahme wurden gleichzeitig sechs Laichgewässer für europaweit geschützte Amphibienarten wie z.B. Rotbauchunke, Kammmolch und Moorfrosch geschaffen. Der beim Aushub gewonnene Boden wurde hierbei unmittelbar für den Deichbau wiederverwendet.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 3,4 Mio. Euro brutto, die Finanzierung erfolgte vollständig aus Mitteln der EU zur Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER). Darin enthalten sind etwa 160.000 Euro für die Schaffung der Kleingewässer.

 

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