Schleswig-Holstein: 500 neue und sanierte Gewässer für den Amphibienschutz

Seit 2009 werden im Rahmen des Projektes „Froschland“ Flächen und Gewässer in Schleswig-Holstein so saniert, dass sich diese wieder zu guten Lebensräumen für Frösche und weitere Amphibien entwickeln können - inzwischen wurde das 500. Gewässer fertiggestellt, wie das Umweltministerium des Bundeslandes mitteilte. Das Angebot richte sich gezielt an private Flächeneigentümer, sodass ein weites Netz aus Gewässern entstehen kann, durch das die Frösche wieder frei wandern können.

„Die Schaffung von 100 Amphibiengewässern war das Ziel des Froschland-Projektes. Inzwischen wurde das 500. Gewässer fertiggestellt – ein beeindruckender Erfolg und ein Grund zur Freude für Laubfrosch, Moorfrosch und Kammmolch, erklärte Umweltminister Tobias Goldschmidt. Ursprünglich verfolgte das Projekt laut Ministerium das Ziel, Amphibiengewässer außerhalb von Naturschutzflächen, die als Trittsteinbiotope auf Flächen des Naturschutzes geschaffen wurden, miteinander zu vernetzen. Dazu sollten zunächst Flächen im Umfeld Kiels und im Kreis Plön ausgewählt werden. Flächeneigentümern wurde die Möglichkeit geboten, auf ihren eigenen Flächen geeignete Gewässer zu schaffen oder vorhandene Gewässer amphibiengerecht zu sanieren. Schnell zeigte sich, dass dieser auf Freiwilligkeit basierende Ansatz sehr gut angenommen wurde. Aus diesem Grund sei das Projekt landesweit ausgedehnt worden.

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