Signifikante Verringerung der Wasserknappheit in Europa bis 2030 eher unwahrscheinlich

Situation hat sich laut Bericht der Umweltagentur seit 2010 eher verschärft

Die Wasserressourcen Europas stehen unter erheblichem Druck. Wasserverunreinigung, übermäßige Wasserentnahme und physische Veränderungen beeinträchtigen – verstärkt durch die Auswirkungen des Klimawandels – Oberflächengewässer, Grundwasser und Feuchtgebiete. Die Verschlechterung der Wasserqualität führt zu erheblichen Risiken für Produktions- und Verbrauchssysteme, insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft, Industrie und Energieversorgung. Das geht aus dem kürzlich erschienenen Bericht „Zustand der Umwelt“ hervor, den die Europäische Umweltagentur (EUA) alle fünf Jahre veröffentlicht.

Demnach betrifft Wasserstress rund 30 Prozent der Fläche Europas sowie 34 Prozent der Bevölkerung. Aufgrund des Klimawandels sei in Zukunft mit einer weiteren Zunahme dieser Belastungen zu rechnen. Der Erhalt gesunder aquatischer Ökosysteme, der Schutz von Wasserscheiden und die Wiederauffüllung von Grundwasservorkommen seien entscheidend, um die Resilienz der Wasserversorgung langfristig zu sichern.

Trotz gewisser Fortschritte ist dem Bericht zufolge bislang keine umfassende Verringerung der von Wasserknappheit betroffenen Flächen zu verzeichnen, im Gegenteil. Seit 2010 habe sich die Situation weiter verschärft. In Kombination mit der Tatsache, dass der Klimawandel die Häufigkeit, Intensität und Auswirkungen von Dürreperioden voraussichtlich weiter verstärken werde, sei es wenig wahrscheinlich, dass die Wasserknappheit bis 2030 spürbar reduziert werden kann. Lesen Sie mehr........

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