Spatenstich für innerstädtischen Hochwasserschutz in Eisenach

Mit einem symbolischen Spatenstich hat der innerstädtische Ausbau des Hochwasserschutzes in Eisenach begonnen. Bis voraussichtlich 2030 sollen dort an rund vier Kilometern der Hörsel Hochwasserschutzwände entstehen, berichtet das Landesumweltministerium. Das Projekt ist Teil des Landesprogramms Hochwasserschutz und wird über den europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

Umweltminister Bernhard Stengele (Grüne) erklärte: „Zur Jahreswende und jüngst bei den vergangen Starkregenereignissen habe sich gezeigt, wie wichtig gute Vorsorge sei. Im Ernstfall seien die zu erwartenden Schäden durch Hochwasser immer deutlich höher als die eingeplanten Kosten für Hochwasserschutz. „Deshalb lassen wir in unseren Bemühungen nicht nach, sondern versuchen, die Thüringerinnen und Thüringer noch schneller vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Dafür brauchen wir in ganz Thüringen beides: den technischen Hochwasserschutz, wie hier in Eisenach und genauso die natürlichen Hochwasserschutz, der gleichzeitig Naturschutz ist, d.h. mehr Raum für unsere Flüsse außerhalb unserer Städte und Gemeinden", so der Minister.

Der jetzige Maßnahmenkomplex III in Eisenach umfasst nach Angaben des Umweltministeriums den Bauabschnitt im Innenstadtgebiet zwischen Langensalzaer Brücke und Karolinenstraße. Die Baukosten für diesen dritten Maßnahmenkomplex belaufen sich auf rund 44 Mio. Euro. Für den jetzigen ersten Bauabschnitt sind bis Ende 2025 rund 6,8 Mio. Euro eingeplant. Die Kosten werden zu 60 Prozent von der EU und zu 40 Prozent vom Land Thüringen getragen.

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