Stadt Pfaffenhofen beantragt Förderung für Schwammstadtprojekt

Die bayerische Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilmwird eine Projektzuwendung für das Projekt „Schwammstadt Pfaffenhofen – Regenrückhaltebecken Sulzbach“ im Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ beantragen. Dies hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Im Zuge des Förderprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel (Projektaufruf 2023)“ des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung wurde Ende 2023 in Zusammenarbeit mit der Stadtentwässerung der Stadtwerke bereits eine Projektskizze zum Ausbau des Regenrückhaltebeckens in Sulzbach eingereicht und in der ersten Phase vom Bund bewilligt, berichtet die Stadt in einer Mitteilung. Nun sollen im zweiten Schritt die Antragsunterlagen erarbeitet und eingereicht werden. Wird der Antrag genehmigt, wird der Bund 75 Prozent der auf etwa 805.000 Euro geschätzten Projektkosten übernehmen. Die Abwicklung der Baumaßnahme würde dann von Mitte 2026 bis Mitte 2027 durchgeführt werden. Somit schöpft die Stadt Potentiale aus, um selbst, ohne auf andere Behörden angewiesen zu sein, den Hochwasserschutz zu verbessern.

Das Regenwasserrückhaltesystem in Sulzbach besteht den Angaben zufolge aus sechs nachgelagerten Rückhaltebecken. Diese sind so ausgelegt, dass sie den Regenwasserabfluss zeitlich verlagern, um die Kanalisation zum Zeitpunkt eines Starkregenereignisses zu entlasten. Weiterhin ist geplant, die Becken zusätzlich zu vertiefen, damit das Wasser aus Starkregenereignissen auch verdunsten und versickern kann. Der Aus- und Umbau der Becken trage zum Schwammstadt-konzept bei, fördere die Grundwasserbildung und erhöhe zusätzlich die Regenrückhaltekapazität.

- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -