Angesichts des schlechten ökologischen Zustandes der Ems kritisieren deutsche und niederländische Umweltschutzverbände die geplante Fahrrinnenvertiefung der Außenems und warnen vor weiteren Schäden für den Fluss. Die von der Bundesregierung geplante Vertiefung wäre eine „Sterbehilfe für die Ems“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Umweltorganisationen. „In Zeiten von Klima- und Biodiversitätskrise verbietet sich ein solcher Eingriff in einen teilweise sogar geschützten Lebensraum.“ Hinter der gemeinsamen Stellungnahme stehen die Verbände BUND, WWF Deutschland, NABU, Waddenvereniging, Het Groninger Landschap, Natuurmonumenten und Natuur en Milieufederatie Groningen. (dpa)
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