Der Gesamteintrag von Mikroplastik in Oberflächengewässer wird zu 75 Prozent durch Mischwasserentlastungen, zu 13 Prozent durch Kläranlagenabläufe und zu 12 Prozent durch Regenwassereinleitungen verursacht. Das geht aus der Studie „Monitoring und Modellierung von Mikroplastikeinträgen in Gewässer“ hervor, die das Umweltbundesamt (UBA) herausgegeben hat. Durchgeführt wurden die Untersuchungen vom Institut für Wasser und Umwelt (IWU). Für die Summen der Polymere PE, PP und PS im Korngrößenbereich von 5 μm bis 5.000 μm ergeben sich Einträge in Fließgewässer Deutschlands von 220 t/a im Jahresmittel 2015 und 2016. Hinzu kommen Einträge von Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR) von 83 Tonnen pro Jahr....
Studie: Mikroplastik-Eintrag kommt zu 75 Prozent von Mischwasserentlastungen
UBA-Bericht zu Monitoring und Modellierung von Mikroplastikeinträgen
Sie können diesen Artikel nur mit einem gültigen Abonnement und nach erfolgter Anmeldung nutzen. Registrierte Abonnenten können nach Eingabe ihrer E-Mail-Adresse und ihres Passworts auf alle Artikel zugreifen.
- Anzeige -
Themen des Artikels
Kategorie des Artikels



