Sweco-Analyse warnt vor unterschätzten Kosten wasserwirtschaftlicher Risiken

Integrierte Planung und gezielte Investitionen zur Resilienzstärkung empfohlen

Eine neue Analyse des Ingenieur- und Beratungsunternehmens Sweco sieht im Zusammenwirken von Hochwasser, Wasserknappheit und Gewässerverschmutzung erhebliche langfristige Risiken für die Wasserwirtschaft in Europa. Wie das Unternehmen in seiner Studie „Zu viel, zu wenig, zu verschmutzt. Europas Wasserherausforderungen meistern“ darlegt, führen diese Entwicklungen zusammen mit unzureichenden Investitionen zu Folgekosten, die in heutigen Wasserpreisen und Investitionsentscheidungen bislang nicht angemessen berücksichtigt werden. Sweco plädiert deshalb für eine stärker integrierte Betrachtung wasserwirtschaftlicher Risiken sowie für langfristige Planung und gezieltere Investitionen in die Wasserinfrastruktur.

Auf Basis europäischer Daten zeigt der Bericht, wie klimabedingte Wetterextreme, diffuse Verschmutzung und eine alternde Infrastruktur schneller zusammenwirken, als dies in den derzeitigen Planungs- und Preismodellen berücksichtigt wird. Rund 20 Prozent der Fläche Europas und 30 Prozent der Bevölkerung sind demnach jedes Jahr von Wasserknappheit betroffen. Allein 2024 verursachten Überschwemmungen Schäden in Höhe von rund 18 Mrd. Euro und zogen mehr als 400.000 Menschen in Mitleidenschaft. Gleichzeitig sind 32 Prozent der Grundgewässer durch diffuse Verschmutzung, hauptsächlich aus der Landwirtschaft, belastet, und Schadstoffe wie Arzneimittel und PFAS werden mittlerweile in den meisten europäischen Gewässern nachgewiesen. Hier geht es weiter..........

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