Die Wasserversorgung in der Lausitz steht nach dem Entschluss der Bundesregierung zum Kohleausstieg bis 2038 und dem endgültigen Aus der Trinkwasserproduktion im Wasserwerk Schwarze Pumpe vor nachhaltigen Herausforderungen. Der Neuorganisation einer auf höchstem Niveau zuverlässigen Trinkwasserversorgung stellt sich die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Trinkwasserverbund Lausitzer Revier (ARGE) und treibt damit den Strukturwandel maßgeblich voran.
Das berichtet der Wasserverband Lausitz (WAL), der in der ARGE vereint mit anderen vier Trinkwasserversorgern für eine länderübergreifende Versorgung zwischen Sachsen und Brandenburg sorgt. Zu der ARGE gehören neben dem WAL der Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband (SWAZ) aus Brandenburg sowie die sächsischen Versorger ewag Energie und Wasser Kamenz, die Kommunale Versorgungsgesellschaft Lausitz (KVL) und der Versorgungsbetrieb Hoyerswerda (VHB). Im Verbundgebiet werden zahlreiche industrielle Unternehmen – darunter BASF in Schwarzheide, die TD Deutsche Klimakompressor GmbH in Bernsdorf, Wärmepumpenhersteller, ein Standort der Bundeswehr und Europas größte Molkerei Sachsenmilch AG – und ca. 250.000 Einwohner auf einer Fläche von ca. 320 km² versorgt.
Für die Wasserversorgung in der Lausitz hat nun ein Ingenieurbüro gemeinsam mit den Akteuren der Siedlungswasserwirtschaft umfangreiche technische Konzeptionen für insgesamt 67 Einzelprojekte im ehemaligen Kohlerevier Brandenburg-Sachsen entwickelt. Lesen Sie weiter........




