UBA: Niederschlagswasser mit Blick auf Schwammstadt als Ressource anerkennen

Fachbroschüre: Ohne Umdenken ist Umsetzung der Schwammstadt unmöglich

Niederschlagswasser soll im gesetzlichen Rahmen als Ressource anstatt Abwasser anerkannt und behandelt werden. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung biete eine Änderung des § 55 Abs. 2 des WHG über die Ortsnahe Versickerung bzw. Einleitung von Niederschlagswasser hinsichtlich eines Vorrangs der dezentralen Bewirtschaftung von Niederschlagswasser und Vermeidung von Abwasser, heißt es in der aktuellen Fachbroschüre „Ziele und Politikinstrumente für klimaresiliente Schwammstädte“ des Umweltbundesamtes (UBA). 

.Das Konzept der Schwammstadt bietet dem UBA zufolge großes Potenzial für den klimagerechten Umbau von Städten: Niederschlagswasser werde lokal aufgefangen und nutzbar gemacht, um Städte besser gegen Klimarisiken zu wappnen und die Lebensqualität zu erhöhen. Der Transformation zur Schwammstadt stünden allerdings noch beträchtliche bauliche, rechtliche und organisatorische Hemmnisse im Wege. Die Broschüre schlägt einen Mix an Politikinstrumenten für einen unterstützenden Rahmen klimaresilienter Schwammstädte vor, auch, um eine Hilfestellung für kommunale Praxisakteure zu bieten.

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