Über 70 Prozent der Grundwassermessstellen in Hessen unter dem Niveau von vor einem Jahr

Hydrologisches Winterhalbjahr laut HLNUG insgesamt eher warm und trocken

Das hydrologische Winterhalbjahr 2025/2026 war in Hessen insgesamt eher warm und trocken. Vor allem im November, Dezember, März und April fiel sehr wenig Niederschlag. Dies wirkte sich auch auf das Grundwasser aus, berichtet das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG).

Demnach erstreckte sich eine Phase mit höheren Niederschlägen von Mitte Januar bis Ende Februar und führte an den Oberflächengewässern zu zwei Hochwasserwellen. Danach nahm der Durchfluss in vielen hessischen Flüssen und Bächen ab, Anfang Mai gab es an mehreren Pegeln Niedrigwasser. Mit der einsetzenden Vegetationsperiode und der trockenen Witterung nahm die Bodenfeuchte bis Ende April ab – in Südhessen standen Pflanzen schon vor Beginn des Sommers vielfach unter Trockenstress. Der in den letzten Tagen einsetzende Regen hat die Situation wieder entspannt.

„Es ist nicht das erste trockene Frühjahr in Hessen, dies hatten wir in den vergangenen Jahren schon häufiger,“ meint HLNUG-Präsident Prof. Thomas Schmid: „Auch war das Winterhalbjahr wieder einmal wärmer als im langjährigen Mittel. Wir sehen hier ganz klar die Auswirkungen des Klimawandels auf Hessen. Zudem steht das Wetter-Phänomen El Niño vor der Tür: Der kommende Sommer könnte – auch in Hessen – ein extremer werden.“ Hier geht es weiter.........

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