Laut einer von der Greenpeace beauftragten Umfrage machen sich derzeit in Österreich knapp 60 Prozent der 2.000 Befragten Sorgen, dass Wasserknappheit in Zukunft häufiger ein Problem sein könnte. Greenpeace fordert von der nächsten Bundesregierung einen wirkungsvollen Wasserschutzplan und eine Bepreisung für industrielle Grundwassernutzung. 63 Prozent der Befragten haben demnach in den letzten beiden Jahren bereits regionalen Wassermangel in Österreich wahrgenommen. Bei Menschen, die in der Landwirtschaft oder im Handel mit landwirtschaftlichen Produkten arbeiten, zeige sich tendenziell eine überdurchschnittliche Besorgtheit über die zukünftige ausreichende Verfügbarkeit von Wasser.
Auf die Frage, in welchen Bereichen in Zukunft das Wasser knapp werden könnte, nannten die Befragten am häufigsten den Lebensmittelanbau. In der Altersgruppe 70+ werden überdurchschnittlich oft Trinkwasser- und Energieversorgung als Bereiche genannt, die von Dürren bedroht sein könnten.
In Österreich entfällt der größte Teil des Wasserverbrauchs auf die Industrie, heißt es weiter. Etwa 70 Prozent des gesamten genutzten Wassers werde von ihr beansprucht. Betrachtet man nur den Verbrauch von Grundwasser, dann ist es rund ein Drittel.
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