Vaihingen an der Enz stellt Wasserversorgung neu auf

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Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Neustrukturierung der Wasserversorgung in Vaihingen an der Enz mit rund 1,7 Mio. Euro. Mit dem Vorhaben sollen die bislang getrennten Versorgungsstrukturen der Stadtteile Aurich, Riet, Enzweihingen und Pulverdingen zu einer Verbundlösung zusammengeführt und die Versorgungssicherheit langfristig erhöht werden. Wie das Regierungspräsidium Stuttgart berichtet, ist der Neubau des Wasserwerks Süd ein zentraler Bestandteil.

Dadurch sollen die vorhandenen Eigenwasservorkommen stärker genutzt und die Trinkwasserversorgung im südlichen Stadtgebiet zukunftsfähig aufgestellt werden. Die neue Struktur soll die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Wasserversorgung verbessern.

Das Projekt wird aufgrund seines Umfangs in drei Bauabschnitten umgesetzt. Im ersten Abschnitt sind neben dem Neubau des Wasserwerks Süd eine neue Zuleitung von den Wasserfassungen Aurich sowie eine Fallleitung nach Aurich vorgesehen. Die Umsetzung wird sich über mehrere Jahre erstrecken.

Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) erklärte, Investitionen in die Wasserversorgung seien ein Beitrag zur Zukunftssicherung. Der strukturelle Ausbau helfe, dauerhaft sauberes Trinkwasser bereitzustellen und möglichen Engpässen infolge des Klimawandels vorzubeugen. Insgesamt stellt das Land für die Maßnahmen 1,753 Mio. Euro bereit.

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